So 26.04.2026, von 16:00 bis 18:00 Uhr täglich ab 10 Uhr Kategorie : Lesungen & Buchpräsentation Zündende Funken. Feministinnen im Wien der 70er Jahre![]() Literatur am Sonntagnachmittag Im Rahmen von Erstes Wiener Lesetheater und Zweites Stegreiftheater „Zündende Funken“. Feministinnen im Wien der 70er Jahre – Neuauflage Präsentation und Diskussion mit den Frauen der Gruppe RitClique Mitwirkende: Ruth Aspöck, Eva Dité, Erna Dittelbach, Käthe Kratz, Heldis Stepanik Aktuelle Ausstellung: „Was Frauen wollen. Eine Bestandsaufnahme“ Am 26. April wird das Buch über die Frauenbewegung der 70er Jahre bei Literatur am Sonntagnachmittag im C.I. präsentiert mit prominenten Vertreterinnen der Gruppe RitClique: Ruth Aspöck, Eva Dité, Erna Dittelbach, Käthe Kratz und Heldis Stepanik. Die Veranstaltung findet im Rahmen von Erstes Wiener Lesetheater und Zweites Stegreiftheater statt. Nun liegt die zweite Auflage dieses Buches über die Autonome Frauenbewegung, im Speziellen die Aktion Unabhängiger Frauen (AUF) vor. Aktivistinnen aus allen österreichischen Bundesländern sowie aus Amerika, Dänemark, Deutschland, Türkei, Spanien, die in diesen 70er/80er Jahren ihre Zeit in Wien verbrachten, verschmolzen sehr schnell zu einer aufmüpfigen, lautstarken, widerständigen Gemeinschaft und erinnern sich auf 400 Seiten an die wilden Kämpfe und die neuen Horizonte, die sich ihnen damals eröffneten. Die Frauen berichten aus ihrer feministischen Sicht von Gesundheit, Berufsproblemen, vom Altwerden und feministischer Kunst, vom Kampf der Prostituierten um ihre Autonomie und der Übernahme von Produktionsmitteln (Zeitschrift, Verlag, Buchhandlung, Café), von Sexualität und den ersten Diskussionen und Streitgesprächen zwischen Hetera- und lesbischen Frauen, über Mutterschaft und kämpferische Aktionen. Wenn auch die Frauenbewegung damals keine reale politische Macht hatte, war sie doch alles andere als machtlos. Sie konnte in Österreich Diskurse initiieren und provozieren. Fern von Internet, Instagram & Co kommunizierte sie international mit Gruppen anderer Länder und war somit nicht mehr zu übergehen. Sie lieferte in den späten 70ern einen wesentlichen Beitrag zur Strafrechts- und Familienrechtsreform. KURZBIOGRAFIEN: Ruth Aspöck, geboren in Salzburg, aufgewachsen in Linz/Donau, lebt in Wien; Studium in Wien und Madrid. Forschungsarbeiten in Kuba, Mexiko und Paris. Lehrbeauftragte an den Universitäten Graz, Klagenfurt und Wien, leitete einen Literaturverlag. Als Autorin publiziert sie seit Beginn der 1980er-Jahre und war lange Vizepräsidentin der GAV (Grazer Autoren Autorinnenversammlung). Mitglied des Vereins kunst-projekte. Eva Dité ist Schauspielerin, Kabarettistin (Kabarett- und Kleinkunstpreis Salzburger Stier mit dem Frauenkabarett MENUBELN für die Produktion „Bye, bye, Burli“); Regisseurin (Wiener Festwochen), Textautorin, Mitglied der IG Autorinnen/Autoren. Erna Dittelbach, geboren in Mariazell. Nach der Matura Orientierungsjahre zwischen Studium und Erwerbsarbeit. Ausbildung zur Lehrerin, bildungspolitisch mit Kolleginnen an nötigen Veränderungen des Schulsystems beteiligt, ab 1988 vierzehn Jahre Koordinatorin des Schulversuchs Mittelschule. Seit 2002 aktiv in verschiedenen sozialen Netzen, unter anderem bei Attac. Käthe Kratz, geboren in Salzburg, lebt in Wien und Dalmatien. Studierte Drehbuch und als erste Studentin das Fach Regie an der Filmhochschule in Wien. Themenschwerpunkt ihrer zahlreichen historischen wie gegenwartsbezogenen Filme für Fernsehen und Kino sind die Lebensbedingungen von Frauen. Autorin von Theaterstücken und publizistischen Arbeiten, Herausgeberin, war Lektorin an verschiedenen Universitäten und engagiert sich in politischen Projekten. Friedrich Torberg-Preis, Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien, Frauenring-Preis. Heldis Stepanik-Kögl, geboren in Steyr, OÖ, lebt in Wien. Nach der Matura Besuch der Lehranstalt für gehobene Frauenberufe der Stadt Wien in Ottakring, danach fünf Jahre bei der Bewährungshilfe. Mit 21 Jahren engagiert bei der AUF, mit 27 Jahren Studium (Geschichte und Italienisch) an der Universität Wien. Studienaufenthalt in Neapel. Magistraarbeit über die Reglementierung der Prostitution in Italien 1860–1900. Seit Mitte der 1990er Jahre bis 2013 Lehrerin für Geschichte und Italienisch an diversen Gymnasien. Frauenkollektiv RitClique (Hg.): Zündende Funken. Feministinnen im Wien der 70er Jahre. Löcker Verlag ca. 400 Seiten | € 29,80. ISBN 978-3-99098-250-1 Preis : auf AnfrageVorverkauf : auf AnfrageErmäßigung : auf Anfrage Veranstalter Ursula Pfeiffer verein ::kunst-projekte:: zvr 12361215506801282380 Mail an den Veranstalter Veranstaltungsort Cafe C.I. - Club International Payergasse 14 1160 Wien - Ottakring (Offspace, Kunst, Literatur, Jour fixe am 16. im 16.) | Werbung : Ihre Werbung auf dieser Seite! Veranstaltungen Jetzt Ihre Veranstalungen KOSTENLOS in unserem Veranstaltungskalender Netzwerk eintragen! --> weitere Informationen Unser Netzwerk Wussten Sie, das die Informationen auf dieser Internetseite, nicht nur hier auf Wien24.net erscheinen, sondern auch auf jeder thematisch und geografisch passenden Internetadresse unseres Domain Netzwerk ausgeliefert werden. Mehr über die Möglichkeiten die dir das RootWeb.EU Domain Netzwerk bieten kann, erfährst du hier erfahre mehr über deine Möglichkeiten! 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